Der Adelberg musste sich in der Vergangenheit vieler plastischer Eingriffe unterziehen. Hat man doch quer durch unseren bisherigen Startplatz einen Weg geschoben. Nach vielen Verhandlungen wurde uns ein Startplatz oberhalb des "alten" gestattet. Der offizielle Landeplatz ist gut erreichbar. Von dort sind es ein paar hundert Meter bis zum Autoparkplatz.
Gebietsneulinge treffen sich am besten mit einem Vereinsmitglied am Parkplatz - siehe Übersichtskarte

 

Fluggeländebeschreibung Südpfälzer Gleitschirmflieger Club e.V.

Dieses Dokument enthält wichtige Informationen über das u.g. Fluggebiet, ersetzt aber nicht die vorgeschriebene Geländeeinweisung (erst Landeplatz, danach Startplatz) des Südpfälzer Gleitschirmflieger Club e.V. (SGC).  Startverbot ohne Einweisung, ohne Anwesenheit eines Vollmitglieds und ohne Baumrettungsequipment gemäß Informationsblatt „Verhalten nach Baumlandungen“. Die S.G.C. Sicherheitsleitlinien sind einzuhalten. Mitglieder und Anwärter des Südpfälzer Gleitschirmflieger Club e.V. haben ein Weisungsrecht und bei der Startreihenfolge ein Vorrecht gegenüber Nicht-Mitgliedern. Gäste erwerben vor Flug eine Tagesmitgliedschaft.

Name: Adelberg (genannt Adel)

Fliegbare Windrichtung: O bis SSO

Nächstgelegene Ortschaft: Annweiler

Startplatz: 49° 12’ 57,74“ N ; 7° 57’ 35,55“ ; Höhe ca. 500 m

Landeplatz: 49° 12’ 54,46“ N ; 7° 58’ 06,21“ O ; Höhe ca. 330 m

Höhenunterschied: ca. 170 m

Notlandeplatz „Sportplatz“: 49° 12’ 27,18“ N ; 7° 57’ 47,44“ O ; Höhe ca. 260 m

Zugang: Grundsätzlich Aufstieg zu Fuß ca. 35min.Fahrerlaubnis nur an den Wochenenden und mit Fahrausweis. Die aktuellen Regelungen der Fahrgenehmigung sind einzuhalten.

Hinweise zum Start: Schirm erst unmittelbar vor dem Start auf vorgesehener Fläche auslegen. Vorflugcheck besonders gewissenhaft durchführen, da das Gelände sehr steil ist und ein Startabbruch vermieden werden sollte. Prüfen der oben genannte Windrichtung. Auf gleichmäßiges Bewegen aller aufgestellten Windspione achten (auch die am rechten Rand!). Bei zu viel Südeinschlag ist auch bei schwachem Wind mit gefährlichen Rotoren direkt nach dem Start zu rechnen. Nicht starten! Aufgrund des steilen Startgeländes besteht die Gefahr, dass der Schirm vorschießt. Startlauf maximal zwei bis 3 Schritte; falls dann kein sicheres Abheben möglich ist, ist der Start sofort abzubrechen: Gefahr durch Baumreihen am unteren Ende des Startplatzes. Der Adelberg ist für Anfänger und Wenigflieger nur bei guten Bedingungen und einer trainierten und sicheren Start- und Landetechnik geeignet.

Hinweise zum Flug:

Der überregionale Wind wird ganz wesentlich durch das Queichtal beeinflusst, so dass lokale Erfahrung für die sichere Einschätzung der Flugbedingungen notwendig ist. Außerdem wird die Windstärke durch ein Düseneffekt des Queichtals verstärkt.

Ungeübte (<50 Flüge p.a.), Gäste und Anwärter sollen grundsätzlich den offiziellen Landeplatz anfliegen. Da auch der direkte Flug zum offiziellen Landeplatz sehr lang ist, muss spätestens mit Startplatzhöhe der Landeplatz angeflogen werden. D.h. geht es nicht sofort nach dem Start nach oben, keine Höhe mit Thermik suchen verschwenden! Auf dem Weg zum Landeplatz fliegst du durch Thermiken hindurch. Das Erreichen des Notlandeplatzes „Sportplatz“ ist für Ungeübte nicht einfach. Insbesondere ist das Anfliegen das Notlandeplatzes „Sportplatz“ bei starkem Bodenwind sehr kritisch, da es bei Höhen unter ca. 25m über Grund sehr turbulent wird und mit kritischen Leebedingungen gerechnet werden muss. Beim Flug zum Notlandeplatz „Sportplatz“nicht über die direkte Route fliegen, da hier mit starkem Sinken zu rechnen ist. Die Kante also komplett bis zum Vorberg abfliegen. Bei stärkerem Ostwind aufpassen und nicht hinter den Vorberg (oberhalb Friedhof) fliegen. Starker Düseneffekt, da hinter dem Vorberg die Aufwindkomponente des Plateau's fehlt und man nicht mehr zum Landeplatz zurück kommt. Notlanden wird dann sehr kritisch. Bei einer sich annähernden Front kann die Windrichtung innerhalb kürzester Zeit von SO au SW drehen! Wenn man sich dann in der Luft befindet oder den drehenden Wind erst in der Luft bemerkt, muss auf dem offiziellen Landeplatz gelandet werden, da der Notlandeplatz „Sportplatz“ mit Gegenwind sehr schwer zu erreichen ist.

Hinweise zur Landung: Am offiziellen Landeplatz: Große Landewiese auf einem Plateau. An thermischen Tagen muss am Landeplatz mit Turbulenzen und wechselnden Windrichtungen gerechnet werden. Am Notlandeplatz „Sportplatz“: Kleiner Landeplatz, von allen Seiten mit hohen Bäumen eingesäumt, daher immer leichtes Lee beim Landen. Höhe über dem Turnerheim abbauen. Gäste und Anwärter müssen den offiziellen Landeplatz nutzen.

Haftungs- und Gewährleistungsfreistellung: Für die in dieser Fluggeländebeschreibung gemachten Angaben wird keine Gewährleistung für die Richtigkeit gegeben. Änderungen sind vorbehalten. Jeder Pilot nutzt dieses Gelände auf eigene Gefahr und trifft selbstständig die Entscheidung für Start, Flugweg und Landung. Bei der Startentscheidung berücksichtigt der Pilot die aktuellen Bedingungen, sein eigenes Flugkönnen und den Zustand des Geländes.

Geländeeinweisung: In diesem Gelände dürfen nur Piloten mit entsprechender Flugerfahrung und Könnensstand starten. Alle Piloten müssen sich vor dem ersten Flug einer Geländeeinweisung durch eine vom SGC bestimmte Person unterziehen. Dieser Person muss der Könnensstand des Piloten bekannt sein.

 

Rettungskarte

Rettungskarte: 6713 Annweiler am Trifels

Rettungspunkte: 6713-255 Sportplatz, 6713-254 oberhalb Sportplatz