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Der Blättersberg ist das jüngste Kind all unserer Flugberge. Nachdem ab Dezember 2004 der Probebetrieb begann, wurde bis zum Dezember 2007 vom Institut für Umweltstudien, Heidelberg, ein avifaunistisches Monitoring

durchgeführt, welches nachgewiesen hat, dass das Gleitschirmfliegen keine Beeinträchtigungen besonders zu schützender Vogelarten verursacht. Dieses Gutachten wurde von der Naturschutzbehörde anerkannt und im Januar 2008 wurde somit die Erlaubnis für dieses Fluggelände vom DHV erteilt. Der Startplatz am Blättersberg ist sehr anspruchsvoll, da er sehr steil ist und ein Startabbruch nur schwierig möglich ist. Piloten, die dort zum ersten mal fliegen, müssen sich unbedingt, wie bei allen unseren Fluggeländen, am Lande- und Startplatz genau einweisen lassen.

Übersichtskarte

Gebietsneulinge verabreden sich am besten am Treffpunkt (siehe Karte) mit einem Vereinsmitglied. Übersichtskarte

Fluggeländebeschreibung Südpfälzer Gleitschirmflieger Club e.V.

Dieses Dokument enthält wichtige Informationen über das u.g. Fluggebiet, ersetzt aber nicht die vorgeschriebene Geländeeinweisung (erst Landeplatz, danach Startplatz) des Südpfälzer Gleitschirmflieger Club e.V. (SGC).  Startverbot ohne Einweisung, ohne Anwesenheit eines Vollmitglieds und ohne Baumrettungsequipment gemäß Informationsblatt „Verhalten nach Baumlandungen“. Die S.G.C. Sicherheitsleitlinien sind einzuhalten. Mitglieder und Anwärter des Südpfälzer Gleitschirmflieger Club e.V. haben ein Weisungsrecht und bei der Startreihenfolge ein Vorrecht gegenüber Nicht-Mitgliedern. Gäste erwerben vor Flug eine Tagesmitgliedschaft.

Name: Blättersberg

Fliegbare Windrichtung: SO bis S

Nächstgelegene Ortschaft: Weyher

Startplatz: 49° 15’ 57,21“ N ; 8° 04’ 09,84“ O ; Höhe ca. 530 m

Landeplatz: 49° 15’ 27,24“ N ; 8° 04’ 28,39“ O ; Höhe ca. 240 m

Höhenunterschied: ca. 290 m

Zugang: Grundsätzlich Aufstieg nur zu Fuß, ca. 30min. Es besteht keine Fahrerlaubnis.

Das Gelände ist anspruchsvoll, weshalb der Blättersberg für Anfänger und Piloten, die weniger als 60 Flüge in den letzten 12 Monaten absolvierten, ungeeignet ist. Eine überdurchschnittliche Landetechnik in turbulenten Bedingungen und eine verlässliche Einschätzung des eigenen Gleitwinkels bei Gegenwind und Sinken ist unerlässlich.

Hinweise zum Start:

Schirm erst unmittelbar vor dem Start auslegen. Prüfen der oben genannte Windrichtung. Auf gleichmäßiges Bewegen aller aufgestellten Windspione achten. Westeinschlag ist mit starken Turbulenzen verbunden und führt regelmäßig zu Baumlandungen. Nicht starten!

Hinweise zum Flug: Damit keine Vögel aufgeschreckt werden, ist im Flug ein ausreichender Hangabstand einzuhalten. Bei S -SW ist mit Turbulenzen zu rechnen. Der Landeplatz ist weit entfernt und es müssen Gebiete mit erhöhtem Sinken überflogen werden. Daher muss der Berg mindestens mit Startplatzhöhe Richtung Landeplatz verlassen werden.

Hinweise zur Landung: Eine ausführliche Beschreibungdes Landeplatzes ist hier zu lesen. Der Landeplatz ist anspruchsvoll. Windrichtung und thermische Turbulenzen beachten. Gefahren durch umliegende Wingert. Wenn Einflug in Wingert, dann ungeachtet der Windrichtung parallel zu den Zeilen fliegen und einlanden. Wenn mehrere Piloten annähernd gleichzeitig dem Landeplatz zustreben, müssen diese sich im Auge behalten und durch entsprechende Manöver eine Höhenstaffelung erreichen, um zeitversetzt einzulanden. Am Landeplatz muss jederzeit mit starken Sinken und Steigen gerechnet werden. In dem Steinbruchgelände am Fuße des Berges darf aus Naturschutzgründen nicht gelandet werden.

Haftungs- und Gewährleistungsfreistellung: Für die in dieser Fluggeländebeschreibung gemachten Angaben wird keine Gewährleistung für die Richtigkeit gegeben. Änderungen sind vorbehalten. Jeder Pilot nutzt dieses Gelände auf eigene Gefahr und trifft selbstständig die Entscheidung für Start, Flugweg und Landung. Bei der Startentscheidung berücksichtigt der Pilot die aktuellen Bedingungen, sein eigenes Flugkönnen und den Zustand des Geländes.

Geländeeinweisung: In diesem Gelände dürfen nur Piloten mit entsprechender Flugerfahrung und Könnensstand starten. Alle Piloten müssen sich vor dem ersten Flug einer Geländeeinweisung durch eine vom SGC bestimmte Person unterziehen. Dieser Person muss der Könnensstand des Piloten bekannt sein.

 

Rettungspunkte

Rettungspunkte: 6714-322 Johannesbrunnen, 6714-319 Ludwigsturm, 6714-342 Buschmühle

Rettungskarte: 6714 Edenkoben