Der Förlenberg hat schon manche Tüte gekostet. Ein Starten bei reiner Ostlage sehen selbst routinierte Flieger als sehr gefährlich an. Deshalb wurde 2013 ein neuer Startplatz an der Ostkante des Berges zugelassen.

Fremdflieger sollten unbedingt die besonderen Gefahren des Berges kennen. Es ist vor allem auf die Windrichtung zu achten. Bei zuviel Ost ist das Starten sehr anspruchsvoll. Hier ist ein Video, das die besodere Schwierigkeiten des Fluggebietes deutlich wiedergibt. Die Gastflugregeln (Kein Flug ohne Einweisung!) dienen auch hier dem eigenen Schutz. 

 

Kartenansicht
Gastflieger treffen sich am besten mit einem vereinsmitglied am Parkplatz (siehe Karte)

 

Fluggeländebeschreibung Südpfälzer Gleitschirmflieger Club e.V.

Dieses Dokument enthält wichtige Informationen über das u.g. Fluggebiet, ersetzt aber nicht die vorgeschriebene Geländeeinweisung (erst Landeplatz, danach Startplatz) des Südpfälzer Gleitschirmflieger Club e.V. (SGC).  Startverbot ohne Einweisung, ohne Anwesenheit eines Vollmitglieds und ohne Baumrettungsequipment gemäß Informationsblatt „Verhalten nach Baumlandungen“. Die S.G.C. Sicherheitsleitlinien sind einzuhalten. Mitglieder und Anwärter des Südpfälzer Gleitschirmflieger Club e.V. haben ein Weisungsrecht und bei der Startreihenfolge ein Vorrecht gegenüber Nicht-Mitgliedern. Gäste erwerben vor Flug eine Tagesmitgliedschaft.  Seit der Zulassung des neuen Startplatzes 2013 gilt: Startverbot in der westlich davon gelegenen alten Schneise.

Name: Förlenberg (genannt Förle)

Fliegbare Windrichtung: NNO bis O

Nächstgelegene Ortschaft: Ranschbach

Startplatz: 49° 11' 30" N, 8° 0' 16,26" O , Höhe ca. 510 m

Landeplatz Kaltenbrunner Tal:  49° 11’ 47,15“ N ; 8° 00’ 18,48“ O ; Höhe ca. 310 m

Höhenunterschied: ca. 200 m

Notlandeplatz „Parkplatz“: 49° 11’ 38,99“ N ; 8° 00’ 42,22“ O ; Höhe ca. 310 m

Zugang: Grundsätzlich Aufstieg nur zu Fuß, ca. 30min., Fahrgenehmigung für Vereinsbus an best. Tagen. Die aktuellen Regelungen der Fahrgenehmigung sind einzuhalten.

Hinweise zum Start: Schirm erst unmittelbar vor dem Start auslegen. Vorflugcheck gewissenhaft durchführen. Prüfen der oben genannte Windrichtung. Gefahr durch Baumreihen am unteren Ende des Startplatzes. Die Waldschneise läßt theoretisch ein Startfenster von N – O zu. Bei Nordwind ist aufgrund von Leewirbeln des vorgelagerten Hohenberg von einem ein Startdringend abzuraten. Bei Ostwind erzeugt der deutlich niedriger gelegene Kastellfelsen Leewirbel, die am SP nicht zu spüren sind. Generell wird der Wind durch die exponierte Lage zur Rheinebene hin und die trichterförmige Schneise stark kanalisiert, was zu einer Verstärkung von Böen führt.

Hinweise zum Flug: Nach dem Start Schirm stabilisieren und Richtung Landeplatz links orientieren.Nie weiter westlich als der Landeplatz fliegen, gerade bei mehr Ostwind entsteht durch das Tal eine Düse. Die direkte Ostkante ist sehr klein, so dass je nach Bedingungen nicht mehr als 3 Schirme sicher fliegen können. Bei zu viel Nordkomponente entsteht ein Lee von dem vorgelagerten Hohenberg. Empfohlene maximale Windstärke: 2-3.  Ein beliebter Streckenflug ist in Richtung Süden die Kante entlang bis Klingemünster. Man fliegt generell erst zum Vorberg in Richtung Osten und dann nach Süden!

Hinweise zur Landung: Der offiziellen Landeplatz ist eine große Landewiese, die trotzdem nicht ganz einfach zum Landen ist, da es hier manchmal sehr thermisch ist. Bei starkem Wind (vor allem bei N-NO) herrschen zusätzlich Leebedingungen. Der Notlandeplatz „Parkplatz“ ist ein langer Wirtschaftsweg zwischen Weinfeldern. Von der Benutzung dieses Landeplatzes ist dringend abzuraten, da die Landung dort unnötige Gefahren mit sich bringt. Sollte sich eine Notlandung dort nicht vermeiden lassen, so sind Windrichtung und thermische Turbulenzen genau zu beachten. Keine übliche Landevolte fliegen, sonder Höhe abachtern. Gefahren durch umliegende Weinfelder (Wingert), Autos, Zäune und hohe Bäume. Wenn Einflug in Wingert, dann ungeachtet der Windrichtung parallel zu den Zeilen fliegen und einlanden. Wenn mehrere Piloten annähernd gleichzeitig dem Landeplatz zustreben, müssen diese sich im Auge behalten und durch entsprechende Manöver eine Höhenstaffelung erreichen, um zeitversetzt einzulanden. Sollte Steigen am Landeplatz auftreten, so ist an korrekter Stelle, d.h. in Gegenwindrichtung gesehen am Anfang des Landeplatzes, abzuachtern. Gäste und Anwärter müssen den offiziellen Landeplatz nutzen.

Haftungs- und Gewährleistungsfreistellung: Für die in dieser Fluggeländebeschreibung gemachten Angaben wird keine Gewährleistung für die Richtigkeit gegeben. Änderungen sind vorbehalten. Jeder Pilot nutzt dieses Gelände auf eigene Gefahr und trifft selbstständig die Entscheidung für Start, Flugweg und Landung. Bei der Startentscheidung berücksichtigt der Pilot die aktuellen Bedingungen, sein eigenes Flugkönnen und den Zustand des Geländes.

Geländeeinweisung: In diesem Gelände dürfen nur Piloten mit entsprechender Flugerfahrung und Könnensstand starten. Alle Piloten müssen sich vor dem ersten Flug einer Geländeeinweisung durch eine vom SGC bestimmte Person unterziehen. Dieser Person muss der Könnensstand des Piloten bekannt sein

 

Rettungspunktekarte

Rettungskarte: 6814 Landau in der Pfalz

Rettungspunkte: 6814-600 Am Zollstock / Landeplatz, 6814-601 Feriendorf Sonnenberg