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Am Freitagabend fand das Erst-Hilfe-Training für Gleitschirmflieger beim DRK OV Edenkoben statt.

Vielen Dank an Gerhard und Julius für die Vorbereitung und Abstimmung mit dem DRK. (Trotz des großen Interesses bei der JHV war die Beteiligung an der seit Wochen angekündigten Veranstaltung leider sehr mäßig.) Die Veranstaltung wurde sehr kompetent und interessant von Hannah Gerdon, Bereitschaftsleiterin beim DRK OV Edenkoben, durchgeführt.

Sie ging auf wesentlichen Randbedingungen und auch intensiv auf die Besonderheiten von möglichen Verletzungen beim Gleitschirmfliegen ein. Ebenso die Zusammenarbeit mit Rettungsleitstelle und der Höhenrettung.

Insbesondere der Faktor Zeit spielt eine wesentliche Rolle, wenn es darum geht, eine nicht ansprechbare Person zu Retten und ggf. Folgeschäden zu minimieren. Die Frage, ob denn ein Pilot aus dem Gurtzeug befreit werden muss und der Helm abgenommen werden soll nahmen breiten Raum ein. Bei Auffindesituation am Boden hat das Auspacken aus dem Gurtzeug keine Priorität – der Protektor unterstützt sogar eher die stabile Seitenlage bei Bewusstlosigkeit.

Stabile Seitenlage
Stabile Seitenlage

Der Helm muss bei Bewusstlosigkeit i.d.R. entfernt werden, da sonst in der stabilen Seitenlage nicht sichergestellt werden kann, dass der Kopf weit genug überstreckt werden kann, um die Atemwege frei zu machen.

Weitere Veranstaltungen dieses Typs – oder auch ein vollwertiger Erste-Hilfe-Kurs können – bei belastbarem Interesse - im Winterhalbjahr angeboten werden.

Manfred